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Kopfläuse erkennen und behandeln: Was Eltern zum Schulstart wissen sollten

Lara Wernli • 20. August 2026

Mit dem Schulstart beginnt für viele Kinder nicht nur ein neues Kapitel voller Lernstoff und neuer Freundschaften, sondern häufig auch die Saison der Kopfläuse. Da Kinder in der Schule und beim Spielen viel engen Kontakt haben, verbreiten sich Läuse in dieser Zeit besonders schnell. Die Tösstal Apotheke erklärt, worauf es ankommt.


Wie werden Kopfläuse übertragen?

Kopfläuse betreffen vor allem Kinder und übertragen sich durch direkten Haarkontakt – etwa beim gemeinsamen Spielen, Kuscheln oder Zusammenrücken für ein Foto. Ein weit verbreiteter Irrglaube: Läusebefall habe etwas mit mangelnder Hygiene zu tun. Das stimmt nicht. Läuse ernähren sich von Blut, nicht von Schmutz. Saubere wie schmutzige Haare sind daher gleichermassen betroffen. Niemand muss sich also schämen, wenn das eigene Kind Läuse hat.


Woran erkennt man einen Befall?

Typische Anzeichen für Kopfläuse sind:

  • ein Kitzeln oder Bewegungsgefühl auf der Kopfhaut
  • Juckreiz an den Bissstellen
  • wund gekratzte Hautstellen
  • Schlafstörungen (Läuse sind nachtaktiv)


Für eine sichere Kontrolle ist ein Arztbesuch nicht zwingend nötig: Ein spezieller Läusekamm aus der Apotheke genügt völlig.


So kontrolliert man richtig

Am besten kämmt man die nassen Haare strähnenweise vom Ansatz bis zur Spitze durch, und das mindestens zweimal. Bei langen oder lockigen Haaren erleichtert eine Spülung das Durchkämmen. Nach jeder Strähne empfiehlt es sich, den Kamm auf einem Stück Küchenpapier auszustreichen. So werden Läuse und Nissen sichtbar und lassen sich leichter identifizieren.


Läuse und Nissen erkennen

Ausgewachsene Kopfläuse sind 2–3 mm gross, flach, flügellos und graubraun gefärbt. Springen können sie nicht. Dafür klammern sie sich mit ihren sechs Beinen fest im Haar fest. Junge, kleinere Läuse sind schwerer zu erkennen und lassen sich am besten mit einer Lupe aufspüren.


Die Eier der Läuse, sogenannte Nissen, kleben meist in der Nähe der Kopfhaut, bevorzugt an Schläfen und im Nacken. Im Gegensatz zu losen Schuppen fallen sie beim Schütteln der Haare nicht heraus, ein gutes Unterscheidungsmerkmal.


Wann und wie behandeln?

Behandelt werden sollte ausschliesslich bei einem tatsächlichen Nachweis lebender Läuse oder Eier, dann aber zügig. Bewährt haben sich zwei Ansätze:

  • Insektizidhaltige Mittel, die die Läuse abtöten
  • Silikonöl-Präparate (Dimeticon), die die Läuse ersticken lassen


Wichtig: Auskämmen allein reicht als Behandlung nicht aus, ist aber ein wesentlicher Bestandteil der Erfolgskontrolle. Nach der Behandlung sollte mindestens zwei Wochen lang alle drei Tage weiter gekämmt werden, um sicherzugehen, dass der Befall wirklich vollständig verschwunden ist.


Wir beraten dich gerne

Läuse sind lästig, aber gut behandelbar. Wichtig ist, schnell und richtig zu handeln. In der Tösstal Apotheke beraten wir dich persönlich und unkompliziert: von der Auswahl des passenden Läusekamms über geeignete Präparate bis hin zu Tipps für die Nachkontrolle.


Hast du bei deinem Kind Läuse entdeckt oder bist du unsicher? Komm einfach bei uns vorbei, wir helfen dir weiter.

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