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Sonnenschutz beim Skifahren? Unbedingt!

Lara Wernli • 17. Januar 2026

Auch in der kalten Jahreszeit bleibt die Sonne aktiv: Ihre UV-Strahlen können selbst im Winter die Haut beeinträchtigen und den Alterungsprozess fördern. Erfahre hier, wie du deine Haut zu jeder Jahreszeit wirksam vor Sonneneinflüssen schützt.



Wieso ist die Gefahr von Sonnenbrand im Winter so hoch?

Im Winter wird das Risiko durch UV-Strahlen häufig unterschätzt. Obwohl der Grossteil unseres Körpers von warmer Kleidung bedeckt ist, bleiben Bereiche wie Nase, Stirn und Wangen ungeschützt. Vor allem beim Wintersport, ob auf Skiern, dem Snowboard, dem Schlitten oder bei ausgedehnten Spaziergängen im verschneiten Gelände, kann die Belastung für die Haut erheblich steigen:


  • In höheren Bergregionen fällt die Sonneneinstrahlung deutlich stärker aus als im Tiefland. (Pro 1.000 Meter Anstieg nimmt die Intensität der UV-Strahlung um etwa 15% zu.)
  • Frischer Schnee wirkt wie ein Spiegel und kann bis zu 80 Prozent der UV-Strahlen zurückwerfen.
  • Selbst wenn der Himmel wolkenverhangen ist, können die UV-Werte im Winter so hoch sein, dass Sonnenbrand entsteht.
  • Nach den sonnenarmen Monaten ist die Haut im Winter weniger an UV-Strahlung angepasst. Sie wirkt heller als im Sommer und besitzt dadurch einen geringeren natürlichen Schutzmechanismus. 


Das alles führt nicht nur zu kurzfristigen Hautreizungen, sondern erhöht langfristig auch das Risiko für Hautkrebs.

 


Welche Sonnencreme eignet sich fürs Skifahren?

Im Winterurlaub ist die Haut gleich mehreren Belastungen ausgesetzt: intensiver Sonne, eisigen Temperaturen und starkem Wind. Besonders beim Skifahren oder während der Fahrt im Lift kann die kalte Luft unangenehm auf der Haut brennen, ein Effekt, der als Windchill bekannt ist.


In solchen Bedingungen sind leichte, wasserhaltige Sonnenfluids fürs Gesicht keine gute Wahl. Zwar ziehen sie schnell ein und fühlen sich angenehm an, der hohe Wasseranteil kann bei Kälte jedoch das Risiko von Erfrierungen erhöhen.


Für Aktivitäten im Schnee empfiehlt sich daher eine Creme mit hohem Fettanteil. Diese bietet nicht nur einen ausreichend hohen Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30), sondern enthält auch mehr pflegende Fette. Dadurch wird die Haut gleichzeitig vor UV-Strahlung und vor Kälte geschützt.

 


Passender Schutz für die Lippen

Die Lippenhaut ist äußerst empfindlich: Sie ist dünn, stark durchblutet und verfügt weder über Talg- noch Schweissdrüsen. Deshalb reagiert sie noch schneller auf kalte Temperaturen und trockene Luft als der übrige Teil des Gesichts. Beim Wintersport ist es daher besonders wichtig, die Lippen mit einer reichhaltigen, fetthaltigen Pflege zu versorgen. Idealerweise in Form eines Stifts oder einer Salbe mit integriertem UV-Schutz.

 


Schütze die empfindliche Augenpartie

Nicht nur Sonnencreme, sondern auch eine gut passende Skibrille trägt massgeblich dazu bei, die Haut vor UV-Strahlen zu bewahren. Sie deckt einen großen Teil des oberen Gesichtsbereichs ab und schützt damit sowohl die Augen selbst als auch die sensible Haut rund um die Augen. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass die Brille die Kennzeichnung UV-400 nach CE-Norm besitzt. Modelle mit dieser Zertifizierung blockieren UVA-, UVB- und UVC-Strahlen vollständig.

 


Wir beraten dich gerne zum Thema Sonnenschutz und helfen dir, den Passenden für dich zu finden. Komm vorbei in die Tösstal Apotheke!

 



Quellen:

1. https://www.adac.de/gesundheit/gesund-unterwegs/vorsorge/sonnenschutz-beim-skifahren/

2.https://www.nivea.ch/de-ch/beratung/sonnenschutz/sonnencreme-beim-skifahren-was-braucht-die-haut-im-winter

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